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Thu, 18. Jul 19

FAQs - häufig gestellte Fragen von Patienten & Interessenten an Andreas Moritz (übersetzung)

Im Internet lese ich, dass die Steine, welche Patienten bei der Leberreinigung ausscheiden, lediglich verhärtete Klumpen von Olivenöl sind. Ist da etwas Wahres dran?

A. Moritz
Es gibt Anstrengungen, welche von bekannten Pharmakologen, Ärzten und anderen Institutionen unternommen werden, um die positiven Effekte der Leberreinigung zu diskreditieren. Sie behaupten, dass es sich hierbei um so genannte „Seifensteine“ handle. Diese sollen angeblich aus Olivenöl bestehen bzw. von der Leber produziert werden – eine Reaktion auf die plötzliche Überflutung des Verdauungstrakts mit größeren Mengen an Olivenöl. Diese Leute verfolgen mit solchen Äußerungen ihre eigenen Interessen, welche ich hier nicht kommentieren möchte. Sie haben anscheinend selber nie eine Leberreinigung gemacht. Andernfalls hätten sie feststellen können, woraus diese Steine bestehen und was mit ihrem Organismus geschieht während der Ausscheidung.

Warum kann Olivenöl nicht im Magen-Darm-Trakt verseifen?

A. Moritz
1. Olivenöl erzeugt nicht diesen fauligen Geruch, welchen ausgeschiedene Gallensteine verströmen. Der Geruch gleicht vielmehr dem von Kot bzw. alten, muffigen Ablagerungen.

2. Olivenöl kann sich nicht innerhalb von 12 Stunden in solche kompakte Strukturen verwandeln und durch 8 m Darm wandern, selbst wenn es chemisch verändert oder im Labor manipuliert worden wäre.

3. Laboruntersuchungen haben ergeben, dass die ausgeschiedenen Substanzen größtenteils Hauptbestandteile der Gallenflüssigkeit in der Leber sind. Organische Abfälle sind dabei ebenfalls präsent. Viele dieser weichen „Steine“ bestehen aus mehreren Schichten von grünem Gallenfarbstoff (Biliverdin). Dies kann unmöglich über Nacht entstehen. Der Rest der Steine sind typische verkalkte Gallensteine, welche man auch in der Gallenblase findet. Die dunkelroten oder schwarzen Bilirubinsteine welche manche Patienten während der Leberreinigung ausscheiden, kann man nicht als „verseifte Olivenölsteine“ bezeichnen.

4. Die Olivenöl-Grapefruit-Mischung geht nicht einmal durch die Leber selbst.
Was sie jedoch tun würde in Verbindung mit anderer Nahrung. Während der Leberreinigung tut die Leber nichts anderes als Gallensteine und -flüssigkeit abzusondern ausgelöst durch die eingenommene Menge Olivenöl. Weder die Leber noch der Dünndarm fungieren als „Seifenstein-Fabrik“.

5. Sobald Leber und Gallenblase vollständig gereinigt sind, werden keine Gallensteine mehr durch die Einnahme des Olivenöl-Cocktails ausgeschieden.
Würden diese Steine aus Olivenöl bestehen, so würden sie auch nach der 20. Leberreinigung zum Vorschein kommen. Dies ist aber nicht der Fall. Nach spätestens 8-10 Reinigungen sein die Gallengänge komplett frei unabhängig von der Menge an getrunkenem Olivenöl.

6. Auf Grund einer Unverträglichkeit gegenüber Olivenöl haben manche Patienten klares Macadamianussöl für die Leberreinigung verwendet.
Sie haben die gleichen übel riechenden, grünfarbenen Steine ausgeschieden. Cholesterinsteine welche genau diesen grünen Ablagerungen entsprechen, können in den Gallengängen einer sezierten Leber gefunden werden.

7. Wenn diese Steine lediglich Olivenölklümpchen wären, warum werden dann so viele Menschen nach mehreren Leberreinigungen von chronischen Krankheiten befreit?
So beispielsweise Asthma, Allergien, Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes und sogar Lähmungen?

8. Viele Menschen haben Ablagerungen mit verschiedenen Farben ausgeschieden:
schwarz, rot, grün, weiß, gelb und bräunlich. Olivenöl hat nicht diese färbende Wirkung.

9. Menschen die ihre Steine zwecks Laboruntersuchung einschickten, haben fast alle das gleiche Resultat erhalten: Cholesterin und Salze. Diese Bestandteile sind identisch mit den Cholesterinsteinen welche man in operierten Gallenblasen auffand. Nur wenige eingeschickte Ablagerungen bestanden aus organischen Substanzen unbekannten Ursprungs. Diese könnten leicht in den Gallengängen abgelagert worden sein.

10. Eine beachtliche Anzahl von Menschen, mich eingeschlossen, haben öfters vor der Einnahme von Olivenöl am Vorabend grüne Cholesterinsteine ausgeschieden.
Andere, welche bereits mehrere Leberreinigungen hinter sich hatten, berichteten, dass sie bereits während der Apfelsafttage solche Ablagerungen ausschieden. Dies geschah ohne jegliche Hilfe durch Olivenöl. Diese Steine hatten denselben Geruch und dieselbe Farbe wie die üblichen Steine während der Leberreinigung.

11. Es war nebenbei gesagt die Schulmedizin und nicht Andreas Moritz, die bewies, dass Cholsterinsteine in den Gallengängen der Leber nachweisbar sind.
Die medizinische Fachbezeichnung für diese Steine ist „intrahepatische Steine oder Gallensteine“. Diese grünen Gebilde bestehen aus Cholesterin und Gallensäuren. Unter dem Einfluss von Sauerstoff und Wärme zersetzen sich diese öligen Substanzen rasch. Cholesterin besteht zu etwa 96% aus Wasser. Cholesterinsteine werden nach der Ausscheidung rasch von aggressiven Bakterien zersetzt. Dies geschieht jedoch nicht, solange diese Ablagerungen in den Gallengängen eingeschlossen sind.

12. Es existieren unzählige Fotos von sezierten Lebern in medizinischen Archiven von Unikliniken.
Sie alle weisen die Präsenz dieser Gallensteine in den Gallengängen der Leber eindeutig nach.

13. Es ist eine medizinisch erwiesene Tatsache, dass Millionen von Menschen regelmäßig eine schlammartige Masse an grünen Cholesterinsteinen ausscheiden, jedes Mal wenn sie sehr fette Speisen essen.
Diese Steine bestehen nicht aus den aufgenommenen Ölen und Fetten. Sie werden zusammen mit der bereit gestellten Gallenflüssigkeit heraus gedrückt. Anders als während der Leberreinigung, bleiben einige dieser Steine unglücklicherweise im gemeinsamen Gallen- oder auch Pankreasgang hängen. Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen unwillkürlich ausgeschiedenen Steinen und denen, welche während der Leberreinigung ausgeschieden werden.

Die Leberreinigung ist nicht das Resultat eines Placebo-Effekts!

Die Kalksteine, welche nach 5-8 Leberreinigungen aus der Gallenblase ausgeschieden werden sind identisch mit jenen aus entfernten oder sezierten Gallenblasen. Sie zerfallen nicht sondern bleiben steinhart. Lediglich die zur Hälfte aus Kalk bestehenden Steinen mögen mit der Zeit schrumpfen. Richtige Kalksteine bleiben intakt.

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