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citta vrddhi nirodhah
yoga bringt die Bewegungen des Geistes zur Ruhe.

yoga-Therapie – den Geist zur Ruhe bringen

.XXX (Was ist yoga überhaupt? Rede darüber, rede von Iyenga-yoga, von seinem yoga mit Hilfsmitteln, von der Wichtigkeit der exakten Haltung, die mehr langsam mehr bringt als das yoga in den Fitnessstudios. etc. )

Die Vorteile der Verbindung von yoga und ayurveda sind, dass sich beide Systeme wunderbar ergänzen und gegenseitig positiv beeinflussen. Die regelmäßige Praxis von yoga-Haltungen, Atem- und Entspannungstechniken hilft unter anderem die psychische Stabilität und das Durchhaltevermögen für ayurvedische Therapien zu steigern.

Hierfür ist es sehr wichtig, ein individuell auf den Patienten abgestimmtes yoga-Programm auszuarbeiten. Mit Hilfe einer kontinuierlichen yoga-Praxis fällt es leichter aus alten Mustern auszusteigen und neue Verhaltens- oder Ernährungsempfehlungen in den Alltag zu integrieren. Die täglichen yoga-Übungen müssen nicht sehr lang sein: 20-30 Minuten sind schon ausreichend, um auf Dauer einen starken Effekt herbeizuführen.

 

Was ist yoga

Yoga ist ein achtfaltiger Weg, der die Bewegungen des Geistes zur Ruhe bringt. Der Begründer der Yoga-Sutren, Patanjli ist einer der wichtigsten und bedeutendsten Lehrer des Yoga. In den von ihm überlieferten Versen des yoga, den yoga sutren, wird  dieser  Pfad beschrieben.

yoga ist keine Religion, sondern ein Zustand des Geistes, der bestenfalls in einem gesunden Körper lebt. Der Geist steht über dem Körper und so ist yoga, mehr als eine rein körperliche Aktivität, als ein Pfad der Achtsamkeit, des Wunsches ihn zu begehen, der Selbsterkenntnis und der Hingabe. Das bedeutet auch, dass  jede Handlung yoga sein kann, wenn sie mit der inneren Haltung der Leidenschaft, der Vernunft und der Hingabe ausgeführt wird.

Der achtfaltige Pfad des yoga  beschreibt den Weg zum Zustand des yoga und umfasst folgende Schritte: 1. Verhaltensregeln gegenüber anderen (yama), Regeln für den Umgang mit sich selbst (niyama), Körperhaltung (asana), Atemführung und Verbindung zum Geist (pranayama), die Sinne nach innen richten (pratyahara), Konzentration (dharana), Meditation (dhyana), vollkommene Erkenntnis (samadhi).

Man sieht, das viele der Stufen, Methoden sind, um im Frieden mit sich und der Umwelt zu leben und durch yogische Übungen und Verhalten seinen Geist zu klären und den Körper zu stärken. 

So hat der therapeutisch angewandte yoga eine besondere Affinität mit emotionalen oder psychologischen Themen als Krankheitsursachen, da man durch ihn hinderliche, angelernte Muster, Denk-oder Handlungsweisen schnell transformieren können.

 

 

was ist yoga-Therapie

Man kann yoga auch therapeutisch einsetzten. Dazu ist ein eins zu eins Unterricht wichtig, um die Übungen wirklich zu verstehen. Therapeutisch werden zumeist Körperhaltungen eingesetzt, die ein unangestrengtes In-der-Position verweilen und mit Atem und Achtsamkeit blockierte oder verletzte Körperteile zu öffnen oder zu revitalisieren. Iyengar, ein sehr großer moderner yoga-Lehrer entwickelte eine einzigartige Methode, Hilfsmittel im yoga einzusetzen. Dinge wie Klötze oder Seile ermöglichen eine gute Ausrichtung und erleichtern, die Übungen halten.Dadurch kann man entspannter Atem und Bewegung verbinden und tiefer in die Übung eintauchen.

Dies bewirkt, dass auch Menschen, die Beschwerden haben oder noch nie yoga geübt haben, davon profitieren können. 

 

yoga-Therapie

Ein persönliches, individuelles, angepasstes Übungsprogramm wird für Sie entwickelt, dabei lernen und praktizieren Sie unter therapeutischer Betreuung.

Inhalte der Yogatherapie (je nach Indikation):

  • Körperübungen (asanas) - verschiedene Techniken, unterschiedliche Stile, individuell angepasst
  • Atemtechniken (pranayama)
  • Tiefenentspannung, Meditationstechniken, Wahrnehmungsübungen
  • Reinigungstechniken (kriyas)
  • Klangtherapie (je nach Indikation)

 

Anwendungsgebiete der Yoga Therapie

  • Bewegungsapparat
  • Verdauungssystem
  • Atmung
  • Hormonsystem
  • Herz/Herzkreislaufsystem
  • Gynäkologie und Geburtsvorbereitung
  • Stressbedingte und psychische Beschwerden

 

In der Tradition, der ich folge, (Krishnamacarya) wird in den asanas besonderes Augenmerk auf die physiologische Ausrichtung des Körpers gelegt. Dies hilft zum einen Verletzungen zu vermeiden, zum anderen bereits bestehende Beschwerden zu lindern oder zu heilen. Deshalb können sowohl Anfänger, Geübte und auch Menschen mit körperlichen Beschwerden teilnehmen, da der Patient dort abgeholt wird, wo er gerade ist. Therapeutische yoga-Haltungen sind yoga-Übungen, die mit spezifischerAbsicht eingesetzt werden, um auf bestimmte Krankheiten oder Beschwerden zu wirken. Dafür setzte ich auch Hilfsmittel wie Klötze, Gurte, Decken oder Stühle ein, damit ein längeres Verweilen in der Haltung ohne größere Anstrengung möglich wird (der Körper gewissermaßen passiv in der Haltung bleiben kann) und der Patient zusätzlich durch Aufmerksamkeit und Atem gezielt an den gewünschten Themen arbeiten kann, während er sich in der Position befindet.

Auch hier ist das regelmäßige Üben (schon mit relativ kleinem Zeiteinsatz) essentiell für den Therapie-Erfolg.

Dauer 60min/90 min (im Rahmen von Einzel-oder Gruppensitzungen)