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pranayama

Atemkontrolle

 

 

 

 

 

 

shavasana

Totenstellung

 

 

 

 

 

 

pratyahara| dharana |dhyana

Rückzug der Sinne | Konzentration | Meditation

Die Kontrolle des Atems ist eine der besten Techniken, um die Nerven zu reinigen und zu stärken und sich von Emotionen zu reinigen. Das Wirkprinzip ist einfach zu verstehen, wenn man sich vor Augen führt, wie sich der Atem durch Emotionen beispielsweise Wut, Angst oder Sorgen verändert: Er wird oberflächlicher und unregelmäßiger. Der Rückschluss ist daher, dass regelmäßiges, tiefes und ruhiges Atmen die Emotionen ausgleicht und den Geist zur Ruhe kommen lässt. Durch regelmäßige Praxis erzielt man einen stärkenden Effekt auf das gesamte Nervensystem. Wir lernen also durch das Atmen die Psyche zu kontrollieren und unsere Resilienz negativen Emotionen gegenüber zu stärken. Deshalb ist Atemtechnik eine wichtige (begleitende) Therapieform bei allen psychischen und psychosomatischen Krankheiten. Ein weiterer Nutzen der Atemtechniken ist die Sauerstoffzunahme im Blut- Verbesserung der Hirnfunktionen, des Stoffwechsel und Erweiterung der Lungenkapazität.
Dauer 45min/60 min (im Rahmen von Gruppen-oder Einzelunterricht)

Entspannungstechniken

Entspannungstechniken im Rahmen der regelmässigen yoga-Praxis sind wichtig, um die Energien, die durch die yoga-Stellungen mobilisiert wurden, zu kanalisieren und aufzunehmen. Es gibt verschiedene Positionen zur Entspannung, meist wird jedoch am Ende einer Übungssequenz shavasana, dieTotenstellung geübt. Hierbei liegt man am Boden und entspannt den Körper suksessiv von den Füssen bis zum Kopf. Auch hier werden verschiedene Techniken angewandt, um den Zustand der Tiefenentspannung zu erreichen. Eine Methode hierbei ist der body-scan, in welchem der Patient dazu angeleitet wird, den Körper Stück für Stück wahrzunehmen und zu entspannen.

Dauer 20 min( am besten im Rahmen von Yoga-Sitzungen)

Meditationen

Es gibt zahlreiche Meditationstechniken, die aber alle ein gemeinsames Ziel haben. Den Geist zur Ruhe zu bringen. Da Meditation auch als “Frucht” bezeichnet wird, ist sie nicht direkt erlernbar, ohne vorher den Geist und die Sinne geschult zu haben. Dies geschieht über vorangehende Techniken, die vor allem darauf abzielen, die Aufmerksamkeit über längere Zeit ruhig auf ein Objekt (zum Beispiel den Körper, ein Bild oder auf einen Klang) zu richten. Ist das erreicht, wird es dem Praktizierenden möglich, sich in sich selbst zu versenken und jenseits der Gedanken mit seinem inneren Selbst in Kontakt zu treten und die wahre Natur des Lebens zu erkennen.

Mit einfachen Techniken, die man mit wenig Zeitaufwand (aber regelmäßig ) täglich üben kann, bereitet man Geist und Körper auf die Meditation vor. Die Meditation ist ein sehr wichtiges Werkzeug, um Heilung zu begleiten bzw. den Nährboden für Heilung zu schaffen. Auch hier besonders empfohlen bei Mitbeteiligung der Psyche im Krankheitsprozess.

Dauer 60 min (im Rahmen von Einzel-oder Gruppensitzungen)